KiSS-Leiter-Treffen in Altdorf

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Leiter der Kindersportschulen Bayerns zu ihrem zweimal jährlich stattfindenden KiSS-Leiter-Treffen bei der KiSS des TV 1881 Altdorf. Über 40 Vertreter der Kindersportschulen aus den sieben Regierungsbezirken Bayerns fanden sich am Freitagabend im Sportpark Altdorf ein. Projektstellenleiterin Katharina Wanninger vom BLSV begrüßte die Anwesenden und dankte dem Vereinsvorsitzenden Horst Topp sowie KiSS-Leiter Frank Bär für die einwandfreie Organisation des Treffens. Anschließend übernahm Jörg Ammon, Vizepräsident des Bayerischen Landessportverbands und Vorsitzender im Bezirk Mittelfranken, das Wort. Er dankte den KiSS-Leitern für ihr Engagement und hob die Notwendigkeit eines solch hochwertigen Sportangebots im Grundlagenbereich hervor. Auch der stellvertretende Geschäftsführer des Bayerischen Turn-Verbands, Martin Gierz, ließ es sich nicht nehmen, die Arbeit in den Kindersportschulen zu würdigen. Er sei stolz auf die positive Entwicklung im Bereich der Nachwuchsförderung. Bereits über 50 Kindersportschulen gibt es mittlerweile in Bayern – Tendenz steigend. Im weiteren Verlauf des Abends stand der Austausch der KiSS-Leiter im Mittelpunkt. Eigene Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen wie Ferienprogramme, Sonderaktionen, Inklusion und Integration sowie Werbung konnten hier geteilt und Anregungen und Verbesserungsvorschläge gegeben werden.

Tag 2 dIMG-20150323-WA0000es Treffens sollte dann vermehrt der Praxis gewidmet werden. Am Samstagmorgen referierte Julia Schön, BSJ-Referentin und Rettungsassistentin, in der Judo- und Gymnastikhalle über kindgerechte Erste Hilfe. Sie sensibilisierte die KiSS-Leiter für die Besonderheiten bei der Erstversorgung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen und wies auf Krankheitsbilder hin, die speziell im Kindesalter auftreten.

Am Nachmittag waren dann alle Beteiligten beim Rangeln und Raufen gefordert. Philipp Vanek, Lehrreferent beim Bayerischen Ringerverband, brIMG-20150323-WA0001achte den Anwesenden die Sportart Ringen näher und zeigte Möglichkeiten der Umsetzung ab dem frühsten Kindesalter auf. Dabei ist Ringen keine brutale Sportart, wie oftmals fälschlicherweise vermutet wird. Vielmehr ist es eine anspruchsvolle Bewegungsform, bei der sehr viel Körperbeherrschung nötig ist. Zudem kann die Sportart gezielt helfen, Barrieren abzubauen und das Selbstvertrauen der Kinder zu steigern.

Die positive Rückmeldung der Lehrgangsteilnehmer zeigte, dass das erste KiSS-Leiter-Treffen des Jahres bei der KiSS des TV 1881 Altdorf ein voller Erfolg war. Im Herbst des Jahres findet dann Teil 2 in Inzell statt.

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